Das Land im Überblick

 

In den Tropen Ostafrikas gelegen, erstreckt sich Kenia auf einer Gesamtfläche von rund 580.367 km2 beidseits des Äquators. Weite Teile des Landes sind mit Savanne bedeckt, im Nordosten liegt die Wüste Chalbi. Im Landesinneren erhebt sich der namensgebende Mount Kenya, mit 5.199 m der zweithöchste Berg Afrikas. Das zentrale Hochland fällt im Westen zum Becken des Viktoriasees ab. Kenia verfügt über eine weltweit einzigartige Biodiversität. Eine Fläche der Größe Bayerns ist allein mit Nationalparks und Reservaten bedeckt. Kenia hat ca. 45,5 Mio. Einwohner, von denen knapp drei Viertel auf dem Land angesiedelt sind. In der Hauptstadt Nairobi leben nach offiziellen Schätzungen rund 3,5 Mio. Menschen, in der zweitgrößten Stadt Mombasa 900.000. Kenia stand von 1895 an 70 Jahre lang unter der Kolonialherrschaft Großbritanniens, seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1963 ist das Land eine Präsidialrepublik. Drei der bislang insgesamt vier Präsidenten Kenias wurden von der Kenya African National Union gestellt, der Partei von Staatsgründer Jomo Kenyatta. Seit einer umstrittenen Wahl im Jahr 2013 leitet sein Sohn Uhuru Kenyatta die Amtsgeschäfte. Die Republik Kenia zählt noch immer zu den 50 ärmsten Ländern der Welt, liegt aber im Vergleich über dem Durchschnitt der Staaten in Subsahara-Afrika. Der Küstenstaat am Indischen Ozean gilt als Wachstumsmotor der Region und wichtiges Transitland.